Kolping ist in der Kirche zu Hause
(von Redakteurin Claudia Winter, Bayerwaldbote)

Kolping von A bis Z, von Altöttring bis Zwiesel. 22 Kolpingfamilien aus der ganzen Diözese Passau haben am Sonntag, den 19. Oktober den 150. Geburtstag der Kolpingfreunde in Zwiesel gefeiert. Bei prächtigen Herbstwetter marschierten die Abordnungen im Kirchenzug über den Stadtplatz hinauf und zogen mit den Fahnen in den Kolpingfarben orange und schwarz in die Pfarrkirche ein.

Angeführt wurde der Kirchenzug vom Zwieseler Spielmannszug mit schneidiger Marschmusik. In der festlich geschmückten Ehrenkutsche mit Michael Weiderer aus Bärnzell auf dem Kutschbock saßen Mosnignore Max Brechenmacher, der die Zwieseler Kolpingfamilie 1953 wiederbegründet hat, der Ehrenvorsitzende Heinz Wlcek, der ehemalige Landespräses Monsignore Hans Stadler und Heinz Degen, der Ehrenvorsitzende der Paten-Kolpingfamilie Regen. Neben den zahlreichen Kolpingabordnungen aus der ganzen Diözese marschierten auch die kirchlichen Vereine aus Zwiesel, der Pfarrgemeinderat und der Stadtrat im Kirchenzug mit.

Es war ein eindrucksvolles Bild, als die Fahnentäger durch das Hauptportal in die Stadtpfarrkirche einzogen und im Altarraum Aufstellung bezogen. Mit "Treu Kolping" begrüßte Diözesanpräses Peter Meister die Gläubigen und am Echo"Kolping Treu" konnte man hören, dass überwiegend Kolpingmitglieder in der Kirche waren. Als Mitzelebranten standen Max Brechenmacher, Monsignore Hans Stadler, Stadtpfarrer Martin Prellinger und Diakon Walter Kraus, der Präses der KF Zwiesel, am Altar. " Wir sind in der Kirche zu Hause, die Pfarrgemeinde und Kolping gehören zusammen", sagte Diözesanpräses in seiner Festpredikt und verwies darauf, dass die KF Zwiesel zu den heute noch bestehenden neun Kolpingfamilien in der Diözese gehöre, die noch zu Lebzeiten von Adolph Kolping gegründet worden seien.




                       Weiter                                                          Zurück