Stadtranderholung erfreut sich 2014 immer noch großer Beliebtheit:
fast 90 Kinder ließen sich die beiden ersten Ferienwochen im Kolpinghaus nicht entgehen

Die ersten beiden Wochen der großen Ferien sind bei vielen Zwieseler Kindern schon fest im Terminkalender vorgemerkt. Denn dann freuen sie sich jedes Jahr auf die Kolping-Stadtranderholung im Kolpinghaus St. Gunther.
Doch es gab einige Neuerungen bei der Stadtranderholung, die heuer zum 37. Mal stattgefunden hatte und von der Kolping-Familie ermöglicht wird.
Wie bereits berichtet, haben drei neue „Oberbetreuer“ die Geschicke im Kolpinghaus geleitet. Daniel Weber und Sarah Woitaschik, die beide Lehramt studieren, sowie Alexander Achatz, Gartenbaustudent, freuten sich sehr auf ihre Premiere. „Die größte Sorge ist, dass sich jemand ernsthaft verletzen könnte“, waren sie sich vor Beginn der diesjährigen Stadtranderholung einig. „Ansonsten bleibt nur zu hoffen, dass die Kinder am Ende eines langen Tages kaputt und erschöpft sind, denn dann hat es ihnen wirklich gefallen.“
Und es lief alles glatt. Ein sehr umfangreiches Rahmenprogramm wurde den Zwieseler Kindern geboten, angefangen von Bauchtanz (Gisela Wimberger von der Tanzinsel Zwiesel), Zumba (Petra Seitz), bis hin zu einem Trommelkurs (Florian Illing von der Musikakademie Regen), aber auch ein sehr kurzweiliger Tag in der Turnhalle des Gymnasiums stand auf dem Programm, wo Udo Weiderer von der Kolping-Familie und sein Team zusammen mit den Kindern die Kletterwand richtig beanspruchten. Eine spannende Stadtrallye und eine Olympiade rundeten die zweiwöchige Ferienmaßnahme ab.
Aber auch die rund 20 Betreuerinnen und Betreuer ließen sich so einiges einfallen, damit ihrer Gruppe nicht langweilig wird: T-Shirts batiken, basteln, singen, Spiele spielen und vieles mehr.
„Wir möchten so vielen Leuten danken, ohne deren ehrenamtliche Hilfe die bei den Zwieselern so beliebte Stadtranderholung gar nicht möglich wäre, allen voran natürlich der Kolping-Familie Zwiesel um den 1. Vorsitzenden Hans Haydn“, ist den drei Organisatoren ein Wunsch, „aber auch bei den Betreuern, Eltern und Kindern, die die zwei Wochen erst mit Spiel, Spaß, Abenteuer und Action füllen.“
Es war also ein erfolgreiches, erstes Jahr für die neuen „Oberbetreuer“ und sie hoffen, dass auch die folgenden Jahre nicht weniger schön sein werden. Ein Wunsch fällt ihnen dann doch noch ein: „Dass das Wetter schöner wird. Einen geplanten Ganztagesausflug ins Haus zur Wildnis mussten wir leider witterungsbedingt absagen. Aber aufgehoben ist nicht aufgeschoben

von links) Daniel Weber, Sarah Woitaschik und Alex Achatz waren heuer die drei neuen “Chefs” bei der Zwieseler Stadtranderholung

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