Generalversammlung 2014

Protokoll der Generalversammlung am 08. November 2014

Die Generalversammlung der Kolpingfamilie Zwiesel am 08.11.2014 im Pfarrzentrum Zwiesel ist von 30 Personen besucht, davon 25 stimmberechtigte Mitglieder.

Nach dem Eingangslied begrüßt 1. Vorsitzender Hans Haidn sehr herzlich. Sein besonderer Gruß gilt, als Beauftragten der Diözesan-Vorstandschaft und zugleich Pate der Kolpingfamilie Manfred Kronschnabl, Präses Diakon Walter Kraus und Ehrenvorsitzenden Heinz Wlcek. Ebenso wird als Hausherr Stadtpfarrer Martin Prellinger begrüßt und der Jubilar Helmut Kilian, der heute für 60 Jahre Mitgliedschaft zu ehren ist.

In seinem Wort der Besinnung überträgt Präses Walter Kraus die Gedanken über die Entstehung eines Bauwerks, das vieler helfender Hände bedarf, auf das kürzlich begangene Jubiläum der Kolpingfamilie sowie die heutige Generalversammlung.
„Ich baue mit an der Kirche und an Kolping“ – dieser Satz steht dabei im Kern.
In der anschließenden Gedenkminute gedenkt man der verstorbenen Mitglieder, insbesondere aus dem letzten Jahr an Klaus Ranzinger.

Pate Manfred Kronschnabl begrüßt ebenfalls und übermittelt die Grüße der Diözesan-Vorstandschft. Herr Kronschnabl erinnert an das am 19.10.14 begangene Jubiläum der Kolpingfamilie und lobt die hervorragende Organisation vor Ort. Damit hat die Kolpingfamilie Zwiesel ein Zeichen in der ganzen Diözese gesetzt. Er stellt die vielfältigen Aufgaben Kolpings in Jugend und Familie heraus und richtet den Blick auf „Eine Welt“ und die verschiedenen dabei unterstützten Bereiche. Ausdrücklich spricht er ein großes Lob für die enge Verbindung zur Pfarrgemeinde aus. Zukunftsziel muß die Gewinnung junger Mitglieder sein. Zwiesel ist bei allen überregionalen Kolping-Veranstaltungen immer gut vertreten gewesen. Er spannt auch gleich den Bogen zur heute anstehenden Vorstandswahl, bei der neue Wege beschritten werden sollen. Mit dem Zitat „Tue jeder an seinem Platz das Beste, dann wird es in der Welt auch bald besser aussehen“ beschließt er seine Begrüßung.

Auf die Verlesung des Protokolls der letztjährigen Generalversammlung v. 09.03.2013 durch die Schriftführerin Margit Baumann wird verzeichtet – das ausgedruckte Protokoll wird als Tischvorlage ausgelegt.

Daran schließt sich der Jahresbericht von 1. Vors. Hans Haidn an, in dem er folgende Hauptpunkte besonders anspricht:
• Kolping-Altkleidersammlung, seit 1967
• Kolping-Stadtranderholung, seit 1978 – heute vertreten durch das neue Leitungsteam
• Kolping-Singkreis, seit 1978
• Kolping-Kegelgruppe seit 1987
• Jährliche Teilnahme am Diözesan-Kegelturnier, das in 2015 durch Kolpingfamilie Zwiesel in Regen ausgerichtet werden soll
• Teilnahme am Emmausgang am Ostermontag
• Besuch des Starkbierfests in Regen
• Luftballonsteigen mit Grillfest im Kolpinghaus
• Bibel im Rucksack, seit 1979
• alljährliche Kolping-Nikolausaktion, unter der Organisation von Präses Walter Kraus und Margit Baumann
• Weinfest, nunmehr bereits seit 1979, zusammen mit dem Frauenbund
• Besuch des Kolping-Theaters in Viechtach
• Adventfeier im Pfarrzentrum
• sowie weitere Aktivitäten nach dem Programm


Dann folgte die Verlesung des detaillierten Kassenberichts von Christine Weiterer, die von einer soliden finanziellen Grundlage des Vereins berichten konnte.

Eine einwandfreie Kassenführung wird durch die anwesenden Kassenprüfer
Hermann Prasch und Ida Oswald bestätigt, welche die Kasse am 14.10.2014 geprüft haben.
Hermann Prasch lobt die solide Finanzbasis und bemerkt, dass der Kassenstand zugenommen hat.
Er dankt der gesamten Vorstandschaft für die verschiedenen Aktionen, die ein solches Wirtschaften ermöglichten. Das Geld wird ausschließlich im Sinne Adolph Kolpings verwendet.

Daraufhin erfolgt einstimmige Entlastung der Vorstandschaft.

Es folgt die Ehrung von langjährigen Mitgliedern durch den Paten, Präses und 1. Vors. der Kolpingfamilie mit Urkunde, Anstecknadel und einem kleinen Präsent:

• Helmut Kilian für 60 Jahre Mitgliedschaft
• Alois Feitz für 50 Jahre Mitgliedschaft
• Jutta Krapfl für 25 Jahre Mitgliedschaft

Letztere bekommen die Ehrung infolge Abwesenheit nachgereicht.

Diesmal scheiden aus der Vorstandschaft folgende Personen aus:
Margit Baumann als Schriftführerin, Franziska Eiblmeier als Beisitzerin, Sigrid Rankl als Beisitzerin sowie Christine Weiderer als Schatzmeisterin. Alle 4 (Frau Rankl in Abenwesenheit) werden mit einem Blumengesteck verabschiedet und es wird die geleistete Arbeit der einzelnen hervorgehoben.

In Anbetracht der prekären Personalsituation bei der Bildung von Wahlvorschlägen für die anschließenden Vorstands-Neuwahlen, wird auf Vorschlag der Diözesan-Vorstandschaft eine Beschlußvorlage eingebracht, die eine flexiblere Handhabung der Vorstandsarbeit ermöglichen soll. Hauptpunkt ist die Bildung eines Leitungsteams von 3 gleichberechtigten Personen, die auch die Ämter von Schriftführung und Schatzmeister beinhalten soll.

Die wahlberechtigten Anwesenden werden mit 25 Mitgliedern festgestellt.

Über diese Beschlußvorlage zur Satzungsänderung – die in vielen anderen Kolpingfamilien – der Not gehorchend – bereits angewandt wird, lässt der Wahlleiter Manfred Kronschnabl per Akklamation abstimmen. Das Ergebnis gibt klare Einstimmigkeit für die Beschlußvorlage mit 25 gültigen Ja-Stimmen.

Daraufhin schreitet man zum Programmpunkt Neuwahlen, in dem der Hauptpunkt die Wahl dieses 3-köpfigen Leitungsteams ist.
Als einziger Wahlvorschlag stimmt man – nach kurzer Diskussion – geheim und schriftlich zu dem im Block vorgetragenen Vorschlag (Baumann Helmut – Haidn Hans – Weiderer Udo) ab. Das Ergebnis der Auszählung ergibt 22 Ja-Stimmen und 3 Nein-Stimmen. Die einzelnen Personen nehmen die Wahl an und bedanken sich für das Vertrauen.
Anschließend wird der Präses gewählt – einziger Wahlvorschlag Diakon Walter Kraus. Die Abstimmung erfolgt ebenfalls schriftlich in geheimer Wahl. Das Ergebnis zeigt 24 Ja-Stimmen – 1 ungültige Stimme. Auch Walter Kraus nimmt die Wahl an und freut sich auf die weitere Arbeit in der Kolpingfamilie.
Zum Schluß steht die Wahl der Kassenprüfer an – als Vorschlag stellen sich Ida Oswald und Hermann Prasch zur Verfügung. Die Wahl erfolgt per Akklamation nach Genehmigung durch die Versammlung. Das Ergebnis ist einstimmig ohne Gegenstimme. Auch diese beiden nehmen die Wahl an und bedanken sich für das bisherige und künftige Vertrauen.

Weitere Vorstandsmitglieder, sowie Bannerträger und Chronist werden satzungsgemäß durch das Leitungsteam in der ersten Vorstandssitzung bestimmt und in einem dann zu erstellenden Geschäftsverteilungsplan, der allen Mitgliedern schriftlich zugestellt wird, bekannt gegeben.

Hieran schließt sich der sehr erfrischende Vortrag des Führungsteams der Kinder-Stadtranderholung 2014 von Daniel Weber, Alexander Achatz und Sarah Woitaschik an, in dem die drei ihrer Freude an der Aktion Ausdruck verleihen und die tolle Zusammenarbeit mit der Kolping-Vorstandschaft betonen. Ihr Dank gilt auch dem Kolpinghaus St.Gunther, speziell dem Verpflegungsteam um Küchenleiter Hans Buchinger. 90 Kinder haben 2014 im August teilgenommen und die verschiedenen neu aufgenommenen Aktionen, wie Bauchtanz, Stadtrallye, Olympiade, Klettertag in der Turnhalle waren große Renner. Der von Präses Walter Kraus gestaltete Gottesdienst, bei dem 150 Luftballons mit guten Wünschen für Kolping gestartet wurden, war für Kinder und ihre Eltern ein großes Erlebnis. Man freut sich darauf, 2015 die zwei Wochen wieder tätig werden zu könnnen, wobei man die Suche nach volljährigen Betreuern als große Aufgabe der Zukunft sieht. Mit großem Beifall wird der Vortrag quittiert und auch das neue Leitungsteam ist begeistert vom Engagement der drei jungen Leute, mit denen man in der Zukunft sehr gerne zusammenarbeiten möchte.

Unter Wünsche und Anträge fragt Helmut Kilian nach dem Geschäftsverteilungsplan und seiner Bekanntgabe.
Ebenso fragt Michael Ertl nach Details und Erlösen der letzten Altkleidersammlung.

Beide Anfragen werden von Helmut Baumann erschöpfend beantwortet.

Zum Schluß gratuliert Stadtpfarrer Martin Prellinger nochmals zum gelungenen Jubiläum und dankt dem Führungsteam der Stadtranderholung für die tolle Präsentation ihrer Tätigkeit. Er regt an, das Jubiläumsgeschenk der Patenfamilie Regen, das Kolping-Rednerpult, im Pfarrzentrumsaal fest aufzustellen und zur pfarreilichen Nutzung freizugeben, was die Kolpingfamilie gerne zusagt.
Er dankt der scheidenden Vorstandschaft für die geleistete Arbeit – vor allem in Hinblick auf Stadtranderholung und Nikolaus-Aktion als feste Bestandteile – und wünscht dem neu gewählten Leitungsteam alles Gute. Das Kolpingzitat „Die Nöte der Zeit wird Euch lehren, was zu tun ist“ bildet das Schlusswort und verleiht der Hoffnung Ausdruck, dass alles, was 150 Jahre gut geklappt hat, auch in der Zukunft gut klappen wird.

Es ergeht noch eine Einladung an alle Mitglieder zur Kolping-Wallfahrt nach Köln für die Zeit vom 18. – 20. September 2015, für die baldmöglichst wegen der knappen Zimmerkontingente Anmeldungen erfolgen sollten.

Mit einer Strophe des Kolpinglieds klingt die Generalversammlung gegen 21.20 Uhr aus.

M.Baumann
Schriftführerin







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